Orthopädische Schwerpunktpraxis Dr. med. Michael Meffert
Facharzt für Orthopädie, Chirotherapie, Sportmedizin, TCM-Akupunktur und psychosomatische Grundversorgung

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    extrakorporale Stoßwellentherapie / Triggerpunktstoßwellentherapie

     

     





    Muskuläre Triggerpunkte sind durch Schmerzen, Empfindungs- und Funktionsstörungen des Bewegungsapparates gekennzeichnet. Anfänglich treten die Schmerzen spontan bei speziellen Bewegungen auf, später sind sie dauerhaft und werden schon durch die normale Belastung des Alltags, Stress und auch Wetterwechsel hervorgerufen. Massagen, Krankengymnastik, physikalische Therapie können sogar zu einer Beschwerdeverschlimmerung führen. In der Endphase kommt es zu Dauerschmerzen, minimaler körperlicher Belastbarkeit, Isolation und nachfolgend zu Depressionen.


    Hintergründe eines Triggerpunkts
    Das muskuläre Triggerpunktsyndrom führt durch eine Vielzahl von Verkürzungen der kleinsten Muskelanteile zu Verspannungen ohne eine nachweisbare Aktivität der Muskelfasern. Eine nachfolgende Minderdurchblutung mit Herabsetzung des Sauerstoffpartialdrucks führt zu einer Sensibilisierung der Schmerzrezeptoren; mit der Folge von anfänglich belastungsabhängigen Schmerzen zu später chronischen Schmerzen. Aktive wie latente Triggerpunkte verursachen Muskelverkürzungen mit Verspannungen und Verhärtungen bis hin zu Gelenkkontrakturen.

    Wo treten muskuläre Triggerpunkte auf?
    Probleme wie Schulter-Arm-Schmerzen, Lendenwirbel- und Kreuzbeindarmbeingelenkbeschwerden, Tennisarm, Achillessehnenentzündungen, Fersensporn sowie die Anfälligkeit der Muskulatur für Zerrungen, Muskelfaserrisse sind oft Ausdruck eines myofascialen (muskulären) Triggerpunkts.

    Therapie mit Stoßwellen
    Sie konzentriert sich auf die Behandlung der aktiven Triggerpunkte durch Druckstimulation mit Stoßwellen. In den oberflächlichen Muskeln ist die Behandlung mit niederenergetischen radialen Stoßwellen ausreichend, wohingegen bei den tieferliegenden Muskeln oder Gebieten, z.B. der Kalkschulter, hochenergetische fokussierte Stoßwellen zum Einsatz kommen müssen. Anders als bei den klassischen Indikationen: Kalkschulter, Fersensporn oder Tennisarm ist bei der Behandlung der Triggerpunkte eine größere Anzahl von Behandlungen erforderlich; in der Regel sechs. Nachdem der Arzt intensiv durch Abtasten die Schmerzregion lokalisiert hat, werden kurze, gepulste Stoßwellen in die Schmerzzone eingeleitet. Je nach Größe des Schmerzgebietes variiert die Anzahl der Schüsse von 500 bis zu 2000 in hohen Frequenzen. Auch die Tiefe des Gebietes kann problemlos durch Variation der Druckintensität erreicht werden.
    Was genau bewirken die Stoßwellen im Gewebe?

    Verschiedene Wirkmechanismen werden aktiv:
    1. die Zellwand wird verletzt und damit wird das Aussenden von Schmerzsignalen erschwert; dadurch dass an der Muskelwand am Übertritt zur Nervenzelle kein Potential mehr aufgebaut werden kann.
    2. die Schmerzzonen weisen nach der Behandlung eine wesentlich erhöhte Durchblutung auf, und so wird langfristig eine Verbesserung des Stoffwechsels (Abtransport von Entzündungsstoffen) erreicht.

    Die Vorteile der Stoßwellentherapie
    • Therapie ohne Medikamente
    • geringer Zeitaufwand
    • hoher Therapieerfolg schon bei 2 bis 6 Behandlungen
    • bei guten Verlauf ist es Ihnen möglich,
      schon nach wenigen Tagen fast beschwerdefrei Ihrem beruflichen und sportlichen Tätigkeiten nachzugehen.


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