Orthopädische Schwerpunktpraxis Dr. med. Michael Meffert
Facharzt für Orthopädie, Chirotherapie, Sportmedizin, TCM-Akupunktur und psychosomatische Grundversorgung

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    Ernährungsberatung

    - Insulin-Trennkost
    - Orthomolekulare Medizin

    Gästebuch zum Erfahrungsaustausch rund um die Ernährung (hier klicken)



    Über die obenstehenden Links erhalten Sie einen kleinen Einblick in die von uns angebotene Beratung. Aufgrund des Umfangs der Beratung können wir hier aber nur einen kleinen Einblick gewähren. Näheres erfahren Sie persönlich bei uns. Schauen Sie einfach in der Praxis vorbei, rufen Sie an oder schreiben Sie uns eine Email.

     

     

    ERNÄHRUNGSBERATUNG I

    Insulin-Trennkost

    Wer abnehmen will, muss viel essen! Wer schlank werden und auch bleiben will, muss die Prozesse des Körpers vor, bei, und nach der Nahrungsaufnahme kennen. Wer dauerhaft hungert, verliert in erster Linie wertvolle Muskulatur. Doch weniger Muskeln bedeutet auch weniger Kalorienbedarf. Jedes Zuviel wird daher unweigerlich in Form von Fett abgelagert. Bei einer mangelhaften Energieversorgung mit weniger als 1000kcal täglich wird man schneller hungrig und isst oft mehr als man eigentlich wollte. Übergewicht entsteht durch überschüssiges Fett, was der Körper hartnäckig gegen Diätanstrengungen verteidigt. Nur  über eine individuelle Beratung können Ihr Abnehmtempo und Ihre Stoffwechselsituation so beeinflusst werden, dass Sie tatsächlich weitgehend Fett abbauen. Und das geht so: Essen neu lernen!

    1.
    Sie genießen pro Tag drei sättigende Mahlzeiten, die Sie in festen Abständen ( 5 Stunden sollten dazwischen liegen) einnehmen sollten. Nicht erlaubt sind Kleinigkeiten „für den kleinen Hunger zwischendurch“. Das bedeutet auch kein Obst, keine zuckerhaltigen Getränke, damit der Insulinspiegel absinken kann.

    2.
    Der Clou ist die Trennung von Eiweiß und Kohlehydraten, und zwar reichlich Kohlehydrate am Morgen zur Energiegewinnung für den Tag, Mischkost am Mittag und Eiweiße am Abend für die Reparaturprozesse in der Nacht. Hier werden aufgrund fehlender Kohlehydrate die Fettspeicher angegriffen. Sie verlieren also ihr Fett im Schlaf!

    3.
    Da Sie während der einzelnen Mahlzeiten wahrscheinlich mehr essen als vorher, werden Sie nach und nach Ihr Optimalgewicht erreichen, ohne ständig gegen Heißhungerattacken ankämpfen zu müssen.


    Das Beste ist jedoch, dass Sie nicht ständig ihre Kalorien zählen müssen und auch bei kleinen Ausrutschern nicht gleich der Gesamterfolg in Frage gestellt ist.

    Die Weichen stellen: Der Grundbaustein für eine gesunde Ernährung wird mit der Auswahl und der Qualität der Lebensmittel sowie deren Verarbeitung gelegt.

    Hungern verboten: Über die Analyse Ihrer individuellen Körperzusammensetzung erfahren Sie genau, wie Sie Ihr Ziel erreichen. Denn jeder Körper hat einen eigenen „individuellen“ Bedarf. Durch die regelmäßige computergesteuerte Körperanalyse werden z.B. Fragen nach der Muskel- oder Magermasse, Fragen nach der tatsächlichen Körperfettmasse und Fragen nach der  Leitungsfähigkeit der Zellmembranen geklärt. Genau auf Ihre individuellen Verhältnisse abgestimmt berechnen wir Ihren persönlichen Bedarf der Hauptbausteine (Kohlehydrate, Fette und Eiweiße).

    Vorteile dieser Ernährungsberatung:
    1. individuelle Betreuung durch ein ausgebildetes Team an Ernährungsberater und Mediziner.
    2. Analyse Ihrer persönlichen Körperzusammensetzung mit der wissenschaftlichen BIO-Impedanzmessung.
    3. ein flexibles Konzept anhand von „Baukästen“ für morgens, mittags und abends für ein bedarfsgerechtes Essen.
    4. keine aufwändigen Rezepte, einfache Regeln für den „Essalltag“.
    5. mehr Wohlbefinden und körperliche Fitness.

    Machen Sie jetzt einen Termin und lassen Sie sich zum Thema Insulin-Trennkost beraten.
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    ERNÄHRUNGSBERATUNG II

    Orthomolekulare Medizin

    Der zweifache Nobelpreisträger und Begründer der orthomolekularen Medizin, der amerikanische Biochemiker Linus Pauling, erklärte sein Therapiekonzept folgendermaßen: „Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.“ (Science 160, 1968).

    Als integraler Bestandteil einer modernen, ganzheitlich orientierten Medizin hat sich die orthomolekulare Therapie immer mehr etabliert und muss als Ergänzung zur Pharmakotherapie gesehen werden. Ihre Zielsetzung ist es durch vollwertige Ernährung in Verbindung mit bedarfsgerechter Zufuhr von Mikronährstoffen (Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, Antioxidantien, essentiellen Fettsäuren, essentiellen Aminosäuren) einen guten Vitalstoffstatus zu sichern und damit präventiv also vorbeugend und therapeutisch in das Krankheitsgeschehen einzugreifen. Trotz aller Aufklärungsbemühungen der Ernährungsexperten essen die meisten Menschen zu viel, zu fett, zu süß, zu salzig ohne Rücksicht auf die adäquate Versorgung mit essenziellen Mikronährstoffen. Gleichzeitig sinkt die Nährstoffqualität vieler Lebensmittel z.B. durch Massentierhaltung, intensive Anbaumethoden , lange Transportwege, unsachgemäße Lagerung und Zubereitung. Vitamine sind organische Verbindungen, die für Stoffwechselvorgänge im Körper gebraucht werden, die der Mensch nur gering und nur temporär speichern kann. Er ist also täglich auf Zufuhr angewiesen. Vitamine haben hohe antioxidative Eigenschaften, d.h. sie neutralisieren freie Radikale (aggressive Sauerstoffverbindungen, die durch ungesunde Lebensweise z.B. Alkohol, Nikotin und auch Stress im Körper entstehen). Mineralstoffe und Spurenelemente sind anorganische  Bestandteile von Eiweißen und Hormonen, unentbehrlich für Stoffwechselvorgänge im Körper und bilden die Bausubstanz für Knochen und Zähne. Essenzielle Fettsäuren wie z.B. Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren haben als Gewebehormone maßgeblich Einfluss auf Entzündungsvorgänge, Zellteilung, Entstehung von Herzerkrankungen, Rheuma, Arthrosen etc.) Vor allem die Omega-3-Fettsäuren tragen zur Senkung von erhöhten schlechten LDL-Cholesterinen und Triglyceriden und damit zur Senkung arteriosklerotischer Gefäßerkrankungen bei. Essenzielle Aminosäuren sind essentiell, d.h. sie müssen in ausreichender Menge von außen zugeführt werden, sie können nicht selbst im Körper hergestellt werden. Sie sind am Fettstoffwechsel beteiligt und fungieren als Botenstoffe im Nerven- und Gehirnstoffwechsel. Keiner der vorgenannten Substanzen arbeitet alleine, nur im Team oder anders ausgedrückt: Die alleinige Zufuhr eines Stoffes ist völlig unsinnig – nur die ausgewogene Zufuhr macht die Stoffe dem Körper verfügbar, nur so kann er sie für sich nutzen. Es macht wenig Sinn, Mult-Vitamin-Präparate einzunehmen, die evtl zusätzliche Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten, wenn die Substanzen zu niedrig dosiert sind. Niedrige Zufuhrmengen bei Vitaminen können allenfalls Mangelerscheinungen verhindern. Um eine präventiv-medizinische Wirkung im orthomolekularen Sinn zu erzielen, muss die tägliche Vitamindosis wesentlich höher angesetzt werden. Die genaue Dosierung bei zum einen unterschiedlichen Krankheitsprozessen des menschlichen Körpers und zum anderen der Gesunderhaltung bevor Krankheiten auftreten  ist eine schwierige Aufgabe für Biochemiker, Pharmakologen und nicht zuletzt Mediziner.

    Für unsere orthopädische Praxis macht es großen Sinn die orthomolekulare Medizin zusätzlich anzubieten. Als Mitglied der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V (info@ernaehrungsmed.de) habe ich Präparate bei folgenden Störungen ausgewählt:

    1.
    erhöhter Muskelverkrampfung, das sind zum einen die Muskelverspannungen vor allem im Hals-Nacken-Bereich und Lendenwirbelsäulenbereich oder auch häufige nächtliche Muskelkrämpfe (z.B. Wadenbereich) bedingt durch Magnesium-, Natrium-, Calcium- und Kaliummangel z.B. bei langjähriger Anti-Baby-Pillen-Einnahme oder Entwässerungstherapie.

    2.
    verminderter Knochenmineralisation bei Osteoporose oder Vorstufen der Osteoporose

    3.
    Arthrosen, Gelenkverschleiß

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