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ERNÄHRUNGSBERATUNG I
Insulin-Trennkost
Wer
abnehmen will, muss viel essen! Wer schlank werden und auch bleiben
will, muss die Prozesse des Körpers vor, bei, und nach der
Nahrungsaufnahme kennen. Wer dauerhaft hungert, verliert in erster
Linie wertvolle Muskulatur. Doch weniger Muskeln bedeutet auch weniger
Kalorienbedarf. Jedes Zuviel wird daher unweigerlich in Form von Fett
abgelagert. Bei einer mangelhaften Energieversorgung mit weniger als
1000kcal täglich wird man schneller hungrig und isst oft mehr als
man eigentlich wollte. Übergewicht entsteht durch
überschüssiges Fett, was der Körper hartnäckig
gegen Diätanstrengungen verteidigt. Nur über eine
individuelle Beratung können Ihr Abnehmtempo und Ihre
Stoffwechselsituation so beeinflusst werden, dass Sie tatsächlich
weitgehend Fett abbauen. Und das geht so: Essen neu lernen!
1.
Sie genießen pro Tag drei sättigende Mahlzeiten, die Sie in
festen Abständen ( 5 Stunden sollten dazwischen liegen) einnehmen
sollten. Nicht erlaubt sind Kleinigkeiten „für den kleinen
Hunger zwischendurch“. Das bedeutet auch kein Obst, keine
zuckerhaltigen Getränke, damit der Insulinspiegel absinken kann.
2.
Der Clou ist die Trennung von Eiweiß und Kohlehydraten, und zwar
reichlich Kohlehydrate am Morgen zur Energiegewinnung für den Tag,
Mischkost am Mittag und Eiweiße am Abend für die
Reparaturprozesse in der Nacht. Hier werden aufgrund fehlender
Kohlehydrate die Fettspeicher angegriffen. Sie verlieren also ihr Fett im Schlaf!
3.
Da Sie während der einzelnen Mahlzeiten wahrscheinlich mehr essen
als vorher, werden Sie nach und nach Ihr Optimalgewicht erreichen, ohne
ständig gegen Heißhungerattacken ankämpfen zu
müssen.
Das Beste ist jedoch, dass Sie nicht ständig ihre Kalorien
zählen müssen und auch bei kleinen Ausrutschern nicht gleich
der Gesamterfolg in Frage gestellt ist.
Die Weichen stellen: Der Grundbaustein für eine gesunde
Ernährung wird mit der Auswahl und der Qualität der
Lebensmittel sowie deren Verarbeitung gelegt.
Hungern verboten: Über die Analyse Ihrer
individuellen Körperzusammensetzung erfahren Sie genau, wie Sie
Ihr Ziel erreichen. Denn jeder Körper hat einen eigenen
„individuellen“ Bedarf. Durch die regelmäßige
computergesteuerte Körperanalyse werden z.B. Fragen nach der
Muskel- oder Magermasse, Fragen nach der tatsächlichen
Körperfettmasse und Fragen nach der Leitungsfähigkeit
der Zellmembranen geklärt. Genau auf Ihre individuellen
Verhältnisse abgestimmt berechnen wir Ihren persönlichen
Bedarf der Hauptbausteine (Kohlehydrate, Fette und Eiweiße).
Vorteile dieser Ernährungsberatung:
1. individuelle Betreuung durch ein ausgebildetes Team an Ernährungsberater und Mediziner.
2. Analyse Ihrer persönlichen Körperzusammensetzung mit der wissenschaftlichen BIO-Impedanzmessung.
3. ein flexibles Konzept anhand von „Baukästen“
für morgens, mittags und abends für ein bedarfsgerechtes
Essen.
4. keine aufwändigen Rezepte, einfache Regeln für den „Essalltag“.
5. mehr Wohlbefinden und körperliche Fitness.
Machen Sie jetzt einen Termin und lassen Sie sich zum Thema Insulin-Trennkost beraten.
(Geben Sie hier einfach Ihre Daten an - wir rufen Sie gerne zurück)
ERNÄHRUNGSBERATUNG II
Orthomolekulare Medizin
Der zweifache Nobelpreisträger und
Begründer der orthomolekularen Medizin, der amerikanische
Biochemiker Linus Pauling, erklärte sein Therapiekonzept
folgendermaßen: „Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung
guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch
Veränderung der Konzentration von Substanzen, die normalerweise im
Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich
sind.“ (Science 160, 1968).
Als integraler Bestandteil einer modernen, ganzheitlich orientierten
Medizin hat sich die orthomolekulare Therapie immer mehr etabliert und
muss als Ergänzung zur Pharmakotherapie gesehen werden. Ihre
Zielsetzung ist es durch vollwertige Ernährung in Verbindung mit
bedarfsgerechter Zufuhr von Mikronährstoffen (Vitaminen,
Mineralstoffen und Spurenelementen, Antioxidantien, essentiellen
Fettsäuren, essentiellen Aminosäuren) einen guten
Vitalstoffstatus zu sichern und damit präventiv also vorbeugend
und therapeutisch in das Krankheitsgeschehen einzugreifen. Trotz aller
Aufklärungsbemühungen der Ernährungsexperten essen die
meisten Menschen zu viel, zu fett, zu süß, zu salzig ohne
Rücksicht auf die adäquate Versorgung mit essenziellen
Mikronährstoffen. Gleichzeitig sinkt die
Nährstoffqualität vieler Lebensmittel z.B. durch
Massentierhaltung, intensive Anbaumethoden , lange Transportwege,
unsachgemäße Lagerung und Zubereitung. Vitamine sind
organische Verbindungen, die für Stoffwechselvorgänge im
Körper gebraucht werden, die der Mensch nur gering und nur
temporär speichern kann. Er ist also täglich auf Zufuhr
angewiesen. Vitamine haben hohe antioxidative Eigenschaften, d.h. sie
neutralisieren freie Radikale (aggressive Sauerstoffverbindungen, die
durch ungesunde Lebensweise z.B. Alkohol, Nikotin und auch Stress im
Körper entstehen). Mineralstoffe und Spurenelemente sind
anorganische Bestandteile von Eiweißen und Hormonen,
unentbehrlich für Stoffwechselvorgänge im Körper und
bilden die Bausubstanz für Knochen und Zähne. Essenzielle
Fettsäuren wie z.B. Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren haben als
Gewebehormone maßgeblich Einfluss auf
Entzündungsvorgänge, Zellteilung, Entstehung von
Herzerkrankungen, Rheuma, Arthrosen etc.) Vor allem die
Omega-3-Fettsäuren tragen zur Senkung von erhöhten schlechten
LDL-Cholesterinen und Triglyceriden und damit zur Senkung
arteriosklerotischer Gefäßerkrankungen bei. Essenzielle
Aminosäuren sind essentiell, d.h. sie müssen in ausreichender
Menge von außen zugeführt werden, sie können nicht
selbst im Körper hergestellt werden. Sie sind am Fettstoffwechsel
beteiligt und fungieren als Botenstoffe im Nerven- und
Gehirnstoffwechsel. Keiner der vorgenannten Substanzen arbeitet
alleine, nur im Team oder anders ausgedrückt: Die alleinige Zufuhr
eines Stoffes ist völlig unsinnig – nur die ausgewogene
Zufuhr macht die Stoffe dem Körper verfügbar, nur so kann er
sie für sich nutzen. Es macht wenig Sinn,
Mult-Vitamin-Präparate einzunehmen, die evtl zusätzliche
Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten, wenn die Substanzen zu
niedrig dosiert sind. Niedrige Zufuhrmengen bei Vitaminen können
allenfalls Mangelerscheinungen verhindern. Um eine
präventiv-medizinische Wirkung im orthomolekularen Sinn zu
erzielen, muss die tägliche Vitamindosis wesentlich höher
angesetzt werden. Die genaue Dosierung bei zum einen unterschiedlichen
Krankheitsprozessen des menschlichen Körpers und zum anderen der
Gesunderhaltung bevor Krankheiten auftreten ist eine schwierige
Aufgabe für Biochemiker, Pharmakologen und nicht zuletzt Mediziner.
Für unsere orthopädische Praxis macht es großen Sinn
die orthomolekulare Medizin zusätzlich anzubieten. Als Mitglied
der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V
(info@ernaehrungsmed.de) habe ich Präparate bei folgenden
Störungen ausgewählt:
1.
erhöhter Muskelverkrampfung, das sind zum einen die
Muskelverspannungen vor allem im Hals-Nacken-Bereich und
Lendenwirbelsäulenbereich oder auch häufige nächtliche
Muskelkrämpfe (z.B. Wadenbereich) bedingt durch Magnesium-,
Natrium-, Calcium- und Kaliummangel z.B. bei langjähriger
Anti-Baby-Pillen-Einnahme oder Entwässerungstherapie.
2.
verminderter Knochenmineralisation bei Osteoporose oder Vorstufen der Osteoporose
3.
Arthrosen, Gelenkverschleiß
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